Das Frankfurter Bücherkoffer-Programm wird kontinuierlich evaluiert. In jedem Schuljahr werden die Lesetagebücher aus den blauen Bücherkoffern aller teilnehmenden Klassen gesammelt und analysiert. Darin geben die Kinder und ihre Eltern Rückmeldungen zu ihrer Bücherkoffer-Woche zuhause: Welche Bücher wurden gelesen? Wie oft wurde gemeinsam gelesen? Was hat besonders gefallen?
Die aktuellen Ergebnisse im Schuljahr 2025/26 zeigen erneut sehr deutlich: Der Bücherkoffer stärkt die Lesefreude der Kinder und unterstützt Familien dabei, Lesen selbstverständlich in den Alltag zu integrieren.
Im laufenden Schuljahr nehmen 39 Frankfurter Grundschulen mit insgesamt 149 Klassen am Programm teil. Die Rückmeldungen der Familien sind seit Beginn des Programms ausgesprochen positiv:
Die aktuellen Ergebnisse des Zwischenmonitorings 2025/26 zeigen erneut eine sehr positive Wirkung des Programms: 88 % der Kinder und 90 % der Eltern bewerten den Bücherkoffer als „sehr gut“. Besonders erfreulich ist die intensive Nutzung zuhause: 90 % der Kinder und 83 % der Eltern nutzten den Koffer mindestens drei Mal pro Woche, viele sogar täglich. Auch der mehrsprachige Ansatz wird sehr gut angenommen: 78 % der Eltern gaben an, dass ihnen das Vorlesen in der Familiensprache besonders gefallen hat.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Ziele des Programms erreicht werden: Kinder erleben Lesen als etwas Positives und Verbindendes, während Eltern konkrete Möglichkeiten erhalten, ihre Kinder beim Lesenlernen und Spracherwerb aktiv zu unterstützen – unabhängig davon, welche Sprache zuhause gesprochen wird.
Die Evaluation bestätigt damit erneut den großen pädagogischen Wert des Programms und die hohe Akzeptanz bei Kindern, Eltern und Schulen.
Besonders wichtig ist dabei der mehrsprachige Ansatz des Frankfurter Bücherkoffers. Viele Familien nutzen die Gelegenheit, gemeinsam in ihrer Herkunftssprache zu lesen. Dadurch werden sowohl die Familiensprache als auch die deutsche Sprachentwicklung der Kinder gestärkt.